Abkürzungen und Begriffe

Wie in ziemlich allen Bereichen werden auch in der Aquaristik der Einfachheit halber Abkürzungen und Begriffe verwendet, doch viele wissen nicht was sie bedeuten. Besonders Anfänger haben es da echt schwer und daher möchten wir hier einige zusammenfassen. Beachte bitte, daß manche Abkürzungen mehrere Bedeutungen haben können.


Begriff Beschreibung
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A 
Adipose Fettflosse
Adult erwachsen / geschlechtsreif
Aerob sauerstoffreicher, durchströmter Bereich
AK Aktivkohle
Amanos Amanogarnelen Caridina multidentata, benannt nach Takashi Amano
Anaerob sauerstoffarmer Bereich
Anale Afterflosse
Anionen negativ geladene Ionen › u.a. Chlorid (Cl), Hydrogencarbonat (HCO3), Nitrit (NO2), Nitrat (NO3), Carbonat (CO32-), Sulfat (SO42-) und Phosphat (PO43-); für positiv geladene Ionen siehe „Kationen“
AQ Aquarium, Mehrzahl für Aquarien wäre „AQs“
Aquascape auch als Naturaquaristik bezeichnet, beschreibt die Nachbildung von Überwasserlandschaften unter Wasser oder auch von Fantasielayouts wie z.B. die schwebenden Steine (Felsen) aus Avatar u.ä.
Artaquarium Bezeichnend für ein Aquarium, in dem nur eine Art von Bewohnern eingesetzt wird, wie z.B. ein Aquarium nur mit einer Gruppe Guppys
AS Apfelschnecke
Aufwuchs Belag auf Oberflächen wie Scheiben, Steine, Wurzeln etc., bestehend aus Algen (meist grüne Punkt- und Staubalgen sowie Kieselalgen), Bakterien inkl. Bakterienrasen, Kleinstlebewesen wie Pantoffeltierchen und dergleichen. Wichtige Nahrung vieler Aquarienbewohner und deren Nachwuchs.
B 
Bacteriochlorophyll photosynthesetreibende Bakterien
Barsche der Begriff „Barsche“ wird oft umgangssprachlich oder auch unwissenderweise für Buntbarsche (Cichlidae) verwendet, die mit den „Echten Barschen“ (Percidae) nicht viel gemeinsam haben, siehe dazu » Wikipedia | Barschverwandte (Percomorphaceae)
Barteln Fadenförmige Auswüchse am Maul, welche als Tast- und Geschmacksorgane dienen; mehr dazu unter anderem hier Panzerwelse und ihre Barteln
BF Bodenfilter oder auch Bodenfluter (spiralförmiges am Boden verlegtes Heizkabel)
BG Bodengrund
Biotopaquarium möglichst extakte Nachbildung eines in der Natur vorkommenden Gewässers inkl. dort vorkommenden Wasserbewohnern
BL Beckenlänge, Breite des Aquariums
Bodenfluter am Boden in spiralform verlegtes Heizkabel, um unter anderem den Nährstofftransport für die Pflanzenwurzeln zu begünstigen
BP Blue Pearl Garnelen
BS Blasenschnecke
BuBa Buntbarsche
BW Brackwasser
BWS Bauchwassersucht (Krankheit)
C 
Ca Calcium, Kalzium
Carbo Aktivkohle oder flüssiger Kohlenstoffdünger meist basierend auf Glutaraldehyd
Carnivor Fleischfresser
Caudale Schwanzflosse
cf confer für „ähnlich“ oder „vergleichbar“ – zum Beispiel Caridina cf. cantonensis
Chlorophyll Blattgrün; bezeichnet natürliche Farbstoffe, welche von Organismen gebildet werden, die Photosynthese betreiben, wie z.B. Algen, Pflanzen und manche Bakterien (siehe Bacteriochlorophyll), aus dem altgriechischen chlōrós = hellgrün, frisch und phýllon = Blatt
Chlorose Durch Chlorophyllmangel bedingte Pflanzenerkrankung. Erkennbar an einer Gelbfärbung der Blätter oder bräunlichen Blattschäden (wirken wie verbrannte, nicht abgefressene Ränder oder Löcher), bedingt durch Mangelerscheinungen wie Eisen, Magnesium oder Stickstoff, die das Blattgewebe absterben lassen.
Cichliden Buntbarsche (Cichlidae)
Cl Chlor
CNZ Tschechische Nachzucht
CO2 Kohlenstoffdioxid
Copepoden Ruderfußkrebse » siehe auch Cyclops
Corys umgangssprachlich für Panzerwelse der Gattung Corydoras
CPO Zwergflußkrebsart Cambarellus patzcuarensis ‚Orange‘
CPS Zwergflußkrebsart Cambarellus patzcuarensis ‚Schoko‘
CR Crystal Red Garnelen » Caridina logemanni ‚crystal red‘
Crustacea Krebstiere aus dem Stamm der Gliederfüßer (Arthropoda), zu denen unter anderem Garnelen und Flußkrebse oder auch einige beliebte Futtertiere wie die Wasserflöhe (siehe dazu Daphnien) zählen
Cryptos umgangssprachlich für die Pflanzengattung Cryptocoryne (Wasserkelche)
Cu Kupfer
Cyanos Cyanobakterien » oft auch Blaualgen genannt
C-Welse Als C-Welse werden Panzerwelse der Familie Callichthyidae bezeichnet, denen ähnlich wie den L-Welsen Nummern zugeordnet wurden. So steht z.B. für den Corydoras albolineatus die Nummer C56.
Cyclops Hüpferlinge = zur Gruppe der Ruderfußkrebse (Copepoden) zählenden Kleinkrebse
D 
DA automatische Düngeanlage
Daphnien Wasserflöhe (Daphniidae) » Gattung von Krebstieren (Crustacea) welche sich ruckartig ähnlich wie Flöhe fortbewegen und werden gerne lebend oder getrocknet an verschiedene Aquarienbewohner verfüttert, so z.B. Daphnia magna oder Daphnia pulex oder auch die ähnlichen Moina macropoda (japanische Wasserflöhe)
dekapsuliert bezeichnend für die von der Schale befreiten Artemiazysten, oft auch als entkapselte Artemiaeier beschrieben = sehr feines Aufzuchtfutter für diverse Fischbrut; dekapsulierte Artemiaeier können in der Regel nicht mehr zum Schlupf gebracht werden
Denitrifikation Bakterielle Umwandlung des im Nitrat (NO3) gebundenem Stickstoffs (N2), welcher in die Umgebungsluft entweicht
Detrius organische Zerfallsprodukte z.B. durch Pflanzen- oder Futterreste
Diatomeen Kieselalgen
DNZ Deutsche Nachzucht
Dorsale Rückenflosse
Dry-Start Bei der Dry-Start-Methode wird das Aquarium am trockenen eingerichtet und bepflanzt, jedoch anschließend nicht befüllt, sondern für eine bis mehrere Wochen bei hoher Luftfeuchtigkeit betrieben, bis die Pflanzen Fuß gefasst haben und auch schon etwas herangewachsen sind. Erst dann wird das Aquarium mit Wasser befüllt. Diese Methode funktioniert allerdings nicht mit Pflanzen, welche ausschließlich unter Wasser gedeihen können!
E 
EC elektrische Leitfähigkeit (electrical conductivity)
Eifleck Bei weiblichen Garnelen meist gelbliche Eimasse im Nacken, welche nach Befruchtung durch ein Männchen in die Bauchtaschen gepresst wird oder z.B. bei maulbrütenden Malawieseebuntbarschen wie Eier wirkende Zeichnung an der Afterflosse der Männchen. Die Weibchen schnappen nach den vermeintlichen Eiern, um sie im Maul auszubrüten, dabei stößt das Männchen die Samen ab womit die schon im Maul befindlichen Eier befruchtet werden.
Emers über Wasser
Endemisch Pflanzen / Tiere welche nur an einem bestimmten Ort / Gebiet vorkommen
Entengrütze alternative Bezeichnung für Wasserlinsen, Lemna minor
Epidermis Oberhaut
ESL Energiesparlampe
euryhalin Bezeichnung für Organismen, welche große Schwankungen im Salzgehalt tolerieren. So zum Beispiel Fischarten, welche sowohl in reinem Süßwasser als auch im Brackwasser leben können.
EVG Elektronisches Vorschaltgerät
Exuvie Häutungshemdchen, leere Hülle nach der Häutung
F 
F1 Filialgeneration (aus der Genetik), beschreibt die 1. (F1) oder 2. (F2) Generation etc. nach einer Kreuzung
FA Futterautomat
FaFi Fadenfisch
Fe Eisen
FF Frostfutter
FFM Flüssiges Filtermedium = Wasseraufbereiter auf Zeolithbasis
Fischsuppe Abwertende Bezeichnung für den Fischbesatz im Aquarium, mit völlig unterschiedlichen Ansprüchen / Bedürfnissen wie z.B. sehr viele verschiedene Fischarten mit unterschiedlichen Ansprüchen an Temperatur und Wasserwerte, dazu oft in zu kleinen Gruppenstärken usw.
FloFu Flockenfutter, manchmal auch nur Flocken genannt
FroFu Frostfutter (manchmal auch nur FF)
FW Filterwatte
G 
Gammarus Bachflohkrebse
GH Gesamthärte
Gonopodium zu einem Begattungsorgan umgewandelte Afterflosse von männlichen lebendgebärenden Zahnkarpfen
GS Geweihschnecke
H 
H2O Wasser
H2O2 Wasserstoffperoxid
Hardscape Aquarieneinrichtung aus allen „harten“ Elementen wie Bodengrund, Steine, Wurzeln etc.
HCC Hemianthus callitrichoides ‚Cuba‘
Herbivor Pflanzenfresser
HMF Hamburger Mattenfilter
HQI Halogenmetalldampflampe
HQL Quecksilber-Hochdruck-Leuchtstofflampe
Hühner umgangssprachlich für Perlhuhnbärblinge Danio margaritatus
I 
Ichthyo umgangssprachlich für Ichthyophthiriose = Weißpünktchenkrankheit
Ichthyologie Fischlehre, vom griech. ichthyo = Fisch und logos = Lehre
Internodien Zwischenräume zwischen den Nodien (Blattknoten) von Stängelpflanzen
Ionenaustauscher damit werden je nach Art negative oder positiv geladene Ionen gegen gleichnamige ersetzt z.B. das härtebildende Kalzium gegen nicht-härtendes Natrium
J 
Juvenile Jugendlich
K 
k Kelvin = Farbtemperatur z.B. 6500k
K Kalium
KaFi Kampffisch z.B. Betta splendens
Kationen positiv geladene Ionen › u.a. Ammonium (NH4+), Kalium (K+), Natrium (Na+), Barium (Ba2+), Calcium (Ca2+), Eisen (Fe2+), Magnesium (Mg2+), Mangan (Mn2+) und Strontium (Sr2+); für negativ geladene Ionen siehe „Anionen“
Kati und Ani Vollentsalzer welcher Kationen und Anionen austauscht; wird gerne genutzt um sehr weiches Wasser herzustellen
KBF Kohleblockfilter – ein spezieller mit Kohle befüllter Filter, welcher unerwünschte Stoffe wie u.a. Chlor, Kupfer usw. aus dem Leitungswasser entfernt
KF Krallenfrosch
KFB Keilfleckbärbling
KH Karbonathärte
Killi umgangssprachlich für Killifisch, Prachtkärpfling
Killi bezieht sich nicht wie oft vermutet darauf, daß diese Fische „Killer“ wären, sondern stammt aus dem alt-niederländischen Wort „Kil“, was soviel wie Wasserrinne bedeutet – also kleine Gewässer wie Straßengräben, temporär überflutete Bereiche, Tümpel u.ä.
KL Kantenlänge, Breite des Aquariums
Kneifer umgangssprachlich für Krebse
Kosmopolit eine Art, welche weltweit verbreitet ist
KuFi Kugelfisch
KVG Konventionelles Vorschaltgerät
KW Klarwasser oder auch Kaltwasser
L 
Laich Fischeier; unter laichen versteht man das ablegen der Eier
larvophil Larvophile Maulbrüter nehmen nicht wie ovophile Maulbrüter die Eier auf, sondern die bereits geschlüpften Larven, um sie unter anderem vor Fressfeinden zu schützen
LF Lebendfutter
LFZ Lebendfutterzucht
Limnivor Aufwuchsfresser
lm Lumen = Lichtstrom z.B. 400lm
LW Leitwert oder Leitungswasser
lx Lux = Beleuchtungsstärke
L-Welse Als L-Welse werden Welse der Familie Loricariidae (Harnischwelse) bezeichnet. Obwohl viele jener Welsarten inzwischen wissenschaftlich beschrieben sind, werden heute zum Teil immer noch L-Nummern verwendet, die früher den Welsen zugeordnet wurden. Beispiel: L001 = Glyptoperichthys joselimaianus = Goldfleckensegelschilderwels
M 
M Männchen
Makronährstoffe bezeichnend für die Pflanzennährstoffe, welche in größeren Mengen benötigt werden, wie z.B. Nitrat, Phosphat, Kalium usw.
Mikronährstoffe bezeichnend für die Pflanzennährstoffe, welche in geringeren Mengen benötigt werden, wie z.B. Eisen, Mangan usw.
Mbuna Felsenbewohnende Buntbarsche des Malawisees
MMC Micranthemum sp. ‚Monte Carlo‘
monogam Paarweise = 1 Männchen mit 1 Weibchen
mS Millisiemens – nicht mit µS Microsiemens verwechseln!
MüLa Mückenlarven
MW Meerwasser / Salzwasser
N 
NA Neutralaustauscher (hauseigene Entsalzungsanlage), welche Calcium- und Magnesium-Ionen (Wasserhärte) gegen Natriumionen austauscht. Solches Wasser ist für Aquarien völlig ungeeignet. Wird von CO2 Anlagen gesprochen, dann steht NA auch für Nachtabschaltung.
Nano Nanoaquarium, bezeichnend für kleine Aquarien mit einem Volumen von etwa 10 bis 60 Liter
Nelen umgangssprachlich für Garnelen (manchmal auch kurz „Nelchen“)
Neo bzw. Neos umgangssprachlich für Garnelen der Gattung Neocaridina
Neon Als „Neon“ werden umgangssprachlich oft bestimmte Salmler bezeichnet – doch Vorsicht vor Verwechslungen, denn es gibt mehrere „Neons“ wie z.B. Paracheirodon axelrodi = Roter Neon, Paracheirdon innesi = Neonsalmler, Paracheirodon simulans = blauer Neon, Hemigrammus hyanuary = Grüner Neon und Hyphessobrycon herbertaxelrodi = schwarzer Neon
NH3 Ammoniak
NH4 Ammonium
Nitrifikation Ammonium (NH4) wird im Wasser unter Sauerstoffverbrauch bakteriell (Nitrosomonas) zu Nitrit (NO2) und mit einer weiteren Bakterienart (Nitrobacter) zu Nitrat (NO3) oxidiert; mehr dazu hier Nitrifikation
NO2 Nitrit
NO3 Nitrat
Nodien Nodien sind Blattknoten aus denen die einzelnen Pflanzenblätter wachsen (siehe zudem: Internodien)
Non Mbuna Buntbarsche des Malawisees, welche nicht felsenorientiert sind, sondern über freiem Sandboden bzw. im Freiwasser leben
Nudelwasser umgangssprachlich für Meerwasser / Salzwasser
NZ Nachzucht
N2 Nitrogenium = Stickstoff
O 
OA Osmoseanlage
OE Orange Eyes = gelbliche, orangefarbene Augen bei Garnelen
Omnivor Allesfresser
Operculum Kiemendeckel bei Fischen oder auch Deckel zum verschließen des Gehäuses bei einigen Schneckenarten; lat. operculum = Deckelchen
Odontoden dorn- oder stachelförmige, verknöcherte Auswüchse an der Hautoberfläche
Otos umgangssprachlich für Ohrgitterharnischwelse der Gattung Otocinclus, fälschlicherweise auch oft „Ottos“ geschrieben
ovophil Ovophile Maulbrüter nehmen nach der Eiablage / Eiabgabe die Eier in ihr Maul auf, um sie auszubrüten.
Oxy umgangssprachlich für Oxydator – ein spezielles Gerät um reinen, aktivierten Sauerstoff mit Wasserstoffperoxid und einem Katalysator zu produzieren
P 
Patina bedeutet soviel wie „dünne Schicht“ und beschreibt eine durch natürliche Alterung entstandene Oberfläche. Siehe dazu auch oben unter „Aufwuchs“.
PBL Pure Black Line – zu deutsch „reine schwarze Linie“, bedeutet reine (erbfeste) schwarze Bienengarnelen
Pectorale Brustflosse
Pfütze umgangssprachlich (nicht abwertend!) für kleine Aquarien = Nanoaquarien
pH potentia Hydrogenii = Säuregehalt im Wasser
Photosynthese Herstellung von Kohlenhydraten = Grundstoff für den weiteren Stoffwechsel von Algen, Pflanzen und einigen Bakterien, durch Absorption (Aufnahme) von Kohlendioxyd, Licht und Wasser; aus dem altgriechischen phōs = Licht und sýnthesis = Zusammensetzung. Unterschieden wird noch in oxygener Photosynthese, in der Sauerstoff (O2) erzeugt wird und anoxygener Photosynthese, in der andere anorganische Stoffe wie z.B. Schwefel (S) entsteht.
PHS Posthornschnecke
Pico Picoaquarium, bezeichnend für sehr kleine Aquarien bzw. Dekobehälter bis etwa 10 Liter, meist aber nur wenige Milliliter fassend
Piscivor Fischfresser
Plantscape früher als holländische Pflanzenaquarien bezeichnet, beschreibt einen speziellen Einrichtungsstil, in dem Pflanzen die Hauptrolle spielen, meist mit sogenannten Pflanzenstraßen und Terrassen
PO4 Phosphat
polygam Haremsbildung = 1 Männchen mit mehreren Weibchen
ppm parts per million – zu deutsch „Teile einer Million“ = ein Millionstel
PPPBB Purpurprachtbuntbarsch
PRL Pure Red Line – zu deutsch „reine rote Linie“, bedeutet reine (erbfeste) rote Bienengarnelen
PS Prachtschmerlen
PW Panzerwels
Q 
QBS Quellblasenschnecke
Quarantäne vorübergehende Isolierung kranker oder krankheitsverdächtiger Tiere, damit die Ausbreitung infektiöser Krankheiten verhindert wird
R 
RF oder RFs Red Fire Garnelen, Neocaridina davidi ‚red fire‘
Rhizom Wurzelstock (u.a. bei Anubias, Bolbitis, Bucephalandra und Microsorum); sollte nicht im Bodengrund eingepflanzt werden, damit das Rhizom nicht fault
RS Rennschnecke
S 
SBB Schmetterlingsbuntbarsch
Scape gesamtes Layout des Aquariums
Scheibe umgangssprachlich für Diskus / Diskusbuntbarsch Symphysodon
Sediment Bodensatz (lat. sedimentum) und abgelagerte Teilchen
SF Schwammfilter
SMBB Seemandelbaumblätter
SMBR Seemandelbaumrinde
Softscape Bepflanzung des Aquariums
Soil spezieller Bodengrund aus gebrannter Erde, auch aktiver Bodengrund genannt, senkt die Wasserhärte und den pH Wert, je nach Hersteller auch vorgedüngt, wird gerne für Weichwasseraquarien und Aquascapes verwendet
sp. lat. species » Sammelbezeichnung für noch nicht näher bestimmten Arten
sp. aff. lat. species affinis » ähnliche, verwandte Art
SS Schlammschnecke
SSS Spitzschlammschnecke
Submers unter Wasser
SW Süßwasser oder auch Schwarzwasser
SWT Süßwassertang Lomariopsis cf. lineata
T 
TaiTiBee Taiwaner-Tiger-Bienengarnelen Mischlinge
TDS Turmdeckelschnecke oder auch bei Leitwertmessgeräten = gelöste Feststoffe (total dissolved solids)
TE teilentsalztes Wasser
TiBee Tiger-Bienengarnelen Mischlinge
TLH Tschechischer Luftheber
TS Tellerschnecke
Tubifex Bachröhrenwurm / Schlammröhrenwurm
TWVO Trinkwasserverordnung
TWW Teilwasserwechsel
Tylos umgangssprachlich für Schnecken der Gattung Tylomelania
U 
UO Umkehrosmose
UOA Umkehrosmoseanlage
Utaka siehe: Non Mbuna = Buntbarsche des Malawisees, welche nicht felsenorientiert sind, sondern über freiem Sandboden bzw. im Freiwasser leben
V 
var. Variation – zum Beispiel Neocaridina palmata var. white pearl oder Anubias barteri var. nana
VE vollentsalztes Wasser
Ventrale Bauchflosse
VG oder VSG Vorschaltgerät
W 
W Weibchen
WA Wasseraufbereiter
Wabi oder WSW Wabenschilderwels Glyptoperichthys gibbiceps
WF Wildfang
WFNZ Wildfang-Nachzucht
WiLo Wirbellose
WP White Pearl Garnelen
WW Wasserwechsel oder Wasserwerte oder Weißwasser
X 
Y 
YF Yellow Fire Garnelen, Neocaridina davidi ‚yellow fire‘
Z 
ZBB Zwergbuntbarsche oder auch Zebrabuntbarsche
ZFK Zwergflußkrebs
ZKF Zwergkrallenfrosch
Zytologie zelluläre Biologie / Zellbiologie
Zahlen 0-9 
1|3 Beschreibt das Geschlechterverhältnis z.B. 1 Männchen mit 3 Weibchen
Zeichen / Symbole 
µS Microsiemens (Leitwert) – nicht verwechseln mit mS Millisiemens! Viele schreiben fälschlicherweise auch oft uS statt µS, da auf den Geräten der Schnörkel vom µ nicht richtig zu erkennen ist oder aber daß viele nicht wissen, wie man das µ auf der Tastatur schreibt (µ = AltGr+m) bzw. es am Handy einfach nicht geht. Im Zweifel dann lieber „Microsiemens“ oder „microS“ schreiben als daß es Verwechslungen gibt!
Männchen
Weibchen