So ziemlich jeder dürfte wohl schon mal einen dunstigen, öligen, schmierigen Belag an der Wasseroberfläche seines Aquariums gehabt haben, wobei gerade Anfänger sich fragen, was das ist, woher das kommt und wie man es wieder los wird.

Hierbei handelt es sich um eine sogenannte Kahmhaut – ein Biofilm aus Bakterien und Algen und von dieser möchten wir im nachfolgenden Beitrag ein wenig berichten.

An der Wasseroberfläche, also der Grenzfläche zwischen Wasser und Luft, sammeln sich verschiedene Feststoffe aus der Umgebungsluft an, wie unter anderem feinste Staubpartikel, welche aufgrund ihrer Dichte sowie der Oberflächenspannung des Wassers nicht untergehen, aber auch diverse andere Stoffe, die leichter als das Wasser sind, jedoch nicht in die atmosphärische Luft übergehen können. Diese Kombination plus viel Licht, Sauerstoff (O2) und Kohlendioxid (CO2) lässt einen ganz besonderen Lebensraum für unterschiedliche Mikroorganismen / Bakterien und Algen entstehen. Gute Stichwörter hierzu wären Neuston und Pleuston.

Normalerweise stellt das alles absolut kein Problem dar, denn das ist ganz normal und die Bakterien sowie die Algen sind sehr nützlich. Ist doch eigentlich sehr gut, wenn anfallende Stoffe verarbeitet werden, doch es kann auch mal zuviel werden…

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Betulae folium · BirkenblätterBirken (Betula) zählen zur Familie der Birkengewächse (Betulaceae) und sind schnellwachsende, sommergrüne Bäume und Sträucher, welche je nach Art bis zu 30 Meter hoch und gut 100 bis 150 Jahre alt werden können.

Die Blattknospen, Blätter, Rinden sowie der Saft und das Holz der Birken werden schon seit langer Zeit für viele Bereiche verarbeitet – von Kosmetik, über Pharmaindustrie bis hin zu Möbel und so weiter. In der Aquaristik sind vorallem die Blätter der Hänge- oder auch Sandbirke genannten Betula pendula von großer Bedeutung und darauf möchten wir nachfolgend ein wenig eingehen.

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schleierflossige FischeSchleierflossige Fischarten sind bei vielen Aquarianern sehr begehrt, denn sie wirken durch die mehr oder weniger stark verlängerten Flossen größer, imposanter und oftmals auch irgendwie edel, wenn sie sich mit weit gefächerten Flossen in Pose werfen. Doch je nachdem wie extrem diese vergrößert sind, kann das für die Fische durchaus auch zum Nachteil sein.

Früher fanden wir einige jener Zuchtformen auch sehr toll und pflegten davon die ein oder anderen in unseren Aquarien. Mit der Zeit bemerkten wir allerdings, daß manche im Vergleich zu ihren Artgenossen, welche normal große Flossen hatten, durchaus beeinträchtigt waren. Dazu gab es immer wieder mal schlimme Verletzungen zu behandeln und möchten daher auf ein paar unserer Meinung nach wichtigen Punkte zum Thema Schleierflossen im nachfolgenden Beitrag eingehen.

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Muschelkrebse · OstracodaBei Ostrakoden (Ostracoda, aus dem altgriechischem ostrakon = Tonscherbe) oder besser bekannt als Muschelkrebse handelt es sich um kleine Krebstierchen, welche meist nur 0,5 bis 2 mm groß werden.

Muschelkrebse sind Gliederfüßer (Arthrodopa), zählen zu den Krebstieren (Crustacea) und sind in vielen Aquarien anzutreffen, wenn auch nicht immer gern gesehen. Durch die beiden Schalenhälften die den winzigen Körper umgeben, wirken sie optisch wie Muscheln – daher auch der Name Muschelkrebse. Inzwischen sind mehrere tausend Arten beschrieben, deren Unterscheidung gerade für Laien nicht unbedingt einfach ist und sie sind weltweit verbreitet, egal wie groß oder klein das Gewässer ist und ja, auch im Brack- und Salzwasser findet man sie.

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GranatapfelGranatapfel oder auch Grenadine genannt, kennen viele vermutlich von Fruchtjoghurts, Kuchen, Marmalade oder von Säften und ist bekanntlich sehr gesund. So enthält diese leckere Frucht größere Mengen an Flavonoiden, Polyphenole, Ellagitannine sowie Phenolsäuren. Außerdem ist sie reich an Kalium, Kalzium, Eisen und Vitamin C.

Vermutlich fragst Du Dich aber nun, was Granatäpfel mit der Aquaristik zu tun haben und darauf möchten wir nachfolgend eingehen…

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