Philonotis hastata · QuellmoosDas als Quellmoos bekannte, zu den Laubmoosen zählende Philonotis hastata ist in den Tropen und Subtropen weit verbreitet, wo es emers – also über Wasser – an feuchten Stellen wächst und dort richtig dicke, teils auch hängende Polster entwickelt.

In Aquarien ist es eher selten anzutreffen, was unter anderem daran liegt, daß es nicht unter Wasser gedeiht und im Handel auch nicht weiter angeboten wird. Hat man jedoch ein wenig Glück, dann kann man über Pflanzen von Wasserpflanzengärtnereien an dieses Quellmoos kommen, so wie es auch bei uns der Fall war. Vor wenigen Jahren bestellten wir uns diverse Pflanzen und da hafteten kleine Büschel von Philonotis hastata zwischen den Blättern von Schwimmpflanzen sowie an der Steinwolle von (Teil-) Emers gezogenen Topfpflanzen.

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Anubias barteri 'nana'Die zur Gattung der Araceae (Aronstabgewächse) zählenden Speerblätter Anubias sind sehr beliebte Pflanzen in Aquarien sowie in Paludarien. Insgesamt gibt es einige verschiedene Arten von Speerblättern, wobei die bekanntesten wohl Anubias barteri, Anubias barteri var. nana, Anubias barteri var. nana ‚Petite‘ (sp. Bonsai), Anubias coffeefolia (coffeifolia) und Anubias hastifolia sein dürften.

Ursprünglich stammen sie aus dem tropischen Westafrika, wo sie vorwiegend emers (über Wasser) schattige Bereiche wie Steine und Felsen sowie ins Wasser gefallen Baumstämme besiedeln. Auf der Seite von Takashi Amano · West Africa Photographs kannst Du unter anderem einige sehr schöne Naturaufnahmen von Anubias Pflanzen sehen.

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Najas guadalupensis · NixkrautDas Guadeloupe-Nixkraut Najas guadalupensis, kurz einfach nur „Nixkraut“, zählt zur Familie der Froschbissgewächse (Hydrocharitaceae) und stammt ursprünglich aus Nord-, Mittel- und Südamerika, ist inzwischen aber schon viel weiter verbreitet.

Diese schnellwachsende, ja geradezu invasive Pflanze ist für viele Aquarienarten sehr gut geeignet, da sie diversen Aquarienbewohnern wie Garnelen, Jungfischen und dergleichen Schutz bietet. Weiterhin ist sie für viele Arten auch ein gutes Ablaichmaterial, sie verbraucht schnell überschüssige Nährstoffe und kann somit auch gegen manche Algenarten wirken. Außerdem spendet sie sehr viel Sauerstoff und ist dabei noch sehr pflegeleicht.

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cladophora04Spricht man von Cladophora so denkt man in der Regel zuerst an die sogenannten Moosbälle bzw. Mooskugeln Aegagropila linnaei (früher: Cladophora aegagropila), welche genau genommen kein Moos sind, sondern eben Algen.

Doch hier in diesem Beitrag geht es um die Astalge Cladophora sp., welche zu den Fadenalgen (Grünalgen) zählt und mit den bekannten Mooskugeln nah verwandt ist.

Algen sind bei vielen nicht sehr gerne gesehen und die Bekämpfung dieser Algenart ist auch nicht unbedingt einfach. Einmal eingehandelt, wird man Cladophora sp. nur sehr schwer wieder los, doch unserer Meinung nach muß das auch gar nicht sein und machen uns deshalb für sie stark.

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Algen sind in so gut wie jedem Aquarium vorhanden und viele von ihnen sind sehr nützlich und hübsch anzuschauen, weshalb sie unserer Meinung nach schon eine gewisse Daseinsberechtigung haben – wir wollen ja kein steriles Aquarium haben, sondern ein Biotop wo sich Pflanzen und Tiere wohl fühlen, damit sie ein möglichst langes und gesundes Leben führen können. Und das bringt uns zu folgendem Bericht…

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