Hirsenbäume für Sittiche

HirsenbäumeEin kurzer Holzstamm mit zwei Löchern versehen ist ein super Gräser- und Hirsenhalter. Dazu braucht es auch kein großes handwerkliches Geschick, da sowas sehr einfach zu machen ist.

Mit Gräsern, Hirsen, dünnen belaubten Zweigen und so weiter bestückt, bietet er viel Abwechslung. Die Vögel müssen sich so ihr Futter mehr oder weniger hart erarbeiten und können ihrem Schredderwahnsinn freien Lauf lassen. Dazu schauen die Teile auch noch richtig schick aus und werten einen Käfig, eine Voliere oder in größerer Variante auch ein Vogelzimmer sehr gut auf.

Materialliste:

  • einen unbehandelten dicken Ast oder Baumstamm z.B. von Buche, Birke, Apfel o.ä.
  • einen unbehandelten dünneren Ast oder alternativ einen längeren Holzdübel
  • zur Befestigung ein Leinenband und ein Sitzbrett
    |_ oder alternativ ohne Sitzbrett eine Stockschraube, Beilagscheiben und Flügelmutter
    |_ größere Teile z.B. in Vogelzimmern können auch ohne Befestigung aufgestellt werden
  • eine Säge
  • zwei verschieden große Holzbohrer
  • etwas Schmiergelpapier

Und schon kann es losgehen…

Je nach Wunsch und Platz einen Standfuß aus Holz zurechtsägen. Gut geeignet sind Äste und Stämme von diversen ungespritzten Obstbäumen, Buchen, Birken oder ähnlichen Bäumen. Eine schöne Übersicht über geeignete Holz- bzw. über allgemein geeignete Pflanzensorten bietet unter anderem folgende Seite Nymphensittichseite.de | Futterpflanzen.

Danach bohrten wir zwei Löcher in das Holz und zwar oben mittig ein etwas dickeres, so daß ein Büschel Gräser, Hirsen etc. hineingesteckt werden kann und so tief, daß das Büschel auch gut drin hält. Das zweite Loch bohrten wir etwas kleiner von der Seite so, daß wir mit diesem auf das erste Loch treffen. Kanten und ausgefranste Stellen am Standfuß des Hirsenhalters entfernten wir anschließend mit etwas feinem Schmiergelpapier.

Ein kleines Stück Ast oder ein Holzdübel welcher gerade mal so in das zweite Loch passt, dient als Sicherung, damit die Vögel die Leckereien nicht so leicht rausziehen können – wird also nach dem Befüllen so tief reingesteckt wie es nur geht und zugleich gibt es dadurch noch eine Sitzgelegenheit.

Hirsenbäume Hirsenbäume

Zur Befestigung haben wir das Ganze dann auf ein Sitzbrett gestellt und mit etwas Leinenband – ein solches wie oft bei Hirsen und Co. von JR Farm dabei ist – am Volierengitter befestigt. Wer das ohne Sitzbrett machen möchte, kann auf einer Seite des Fußes einfach eine kurze Stockschraube eindrehen und mit Beilagscheiben und Flügelmuttern am Gitter befestigen. Bitte aber daran denken, lieber auf Edelstahlmaterialien zurückzugreifen, wenn die Vögel damit in Kontakt kommen könnten, denn verzinkte Schrauben etc. sind nicht gerade gesundheitsfördernd, wenn die Flattermänner daran knabbern!

Wer ein Vogelzimmer hat, kann einen größeren Holzstamm nehmen und dort durchaus auch mehrere Löcher oben hineinbohren, wodurch mehrere Büschel eingesetzt werden können. Bei der Größe der Löcher unbedingt drauf achten, daß die Vögel nicht mit dem Schnabel oder Kopf stecken bleiben können!

Damit es bei unseren keine Streitereien gibt, haben wir gleich zwei Stück angefertigt, die wir getrennt aufstellen.

Hirsenbäume

Die oben am Foto gezeigten Klötze sind mit folgenden Dingen bestückt:

Französische rote Kolbenhirse, chinesische gelbe Kolbenhirse, grüne Senegalhirse, Rispenhirse, Sudangras, Darikolben, Zierkolben, Knaulgras, Amaranth und ein paar Hirsenblätter.

Man kann da natürlich nehmen was man möchte, hauptsache den Rackern schmeckt und bekommt es und desto bunter bestückt, desto besser kommt es bei unseren an. Im übrigen machen sich da auch diverse Frischsachen sehr gut wie zum Beispiel frische Kamille, Ringelblumen, Gänseblümchen und ähnliches.


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