Der natürliche Lebensraum von Cryptocoryne cordata var. siamensis and Trigonostigma espei aus dem gleichnamigen Video von DiscoveryPlanetuk zeichnet sich durch viel Totholz und Laub, einer größtenteils sehr dichten Vegetation sowie einem teils sandigem und teils steinigem Grund aus. Dazu eine eher geringe Wasserströmung und relativ trübes Wasser.

Wir finden es sehr faszinierend, die kleinen Flitzer, welche zu deutsch Espes Keilfleckbärblinge oder auch als rote Keilfleckbärblinge bezeichnet werden, in ihrer natürlichen Umgebung beobachten zu können. Wer genau hinsieht, kann neben diesen und noch weiteren Fischarten sogar die ein oder andere Wasserschnecke und Garnele entdecken. Mit über 1.5 Stunden Laufzeit mal ein etwas längeres, vorallem aber sehr interessantes Video mit einer richtig schönen Über- und Unterwasserlandschaft.

Schau es Dir gerne mal an und vielleicht kannst Du ja für Dein Aquarium ein wenig was mitnehmen…

Quelle: Youtube · DiscoveryPlanetuk · Cryptocoryne cordata var. siamensis and Trigonostigma espei · www.youtube.com/watch?v=mQwZjrtXZMU

 

Bei den zu den Aronstabgewächsen zählenden Wasserkelchen (Cryptocoryne) handelt es sich um sehr pflegeleichte Pflanzen. Sie werden daher gerne für Anfänger empfohlen, da bis auf wenige Arten in Sachen Licht und Düngung eher geringere Ansprüche gestellt werden.

Haben sich Cryptocoryne einmal eingewöhnt und finden sie dazu noch einen nährstoffreichen Boden vor, bilden sie bald dichte Pflanzenbestände. Doch manchmal bricht von jetzt auf gleich der gesamte Bestand zusammen. Ist dies der Fall, so spricht man von einer sogenannten Cryptocorynenfäule oder Wasserkelchfäule. Was es damit auf sich hat, darüber möchten wir nachfolgend schreiben…

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Algen sind bei vielen das pure Grauen. Egal um welche Art es sich handelt, wieviele es sind und wo sie sich angesiedelt haben, sie müssen oftmals bis auf das letzte Fitzelchen bekämpft werden.

Nicht selten heisst es beim Thema Algen, daß die Wasserwerte aber gut wären und genau das ist eigentlich das Positive an den Algen. Pflanzen nehmen diverse (Schad-)Stoffe auf und produzieren tagsüber wertvollen Sauerstoff. Algen machen das ebenso, es sind ja schließlich auch Pflanzen und ohne sie wären wohl so manche Becken schon längst gekippt, wenn sie kein (überschüssiges) Nitrat, Phosphat und dergleichen verarbeiten sowie Sauerstoff abgeben würden. Weiterhin sind Algen Lebensraum für verschiedenste Nutzbakterien und Kleinstlebewesen, sie bieten je nach Art aber auch diversem Fisch- und Garnelennachwuchs Schutz und Rückzugsmöglichkeit und sie sind eine wichtige Nahrungsgrundlage sowie eine willkommene Bereicherung des Speiseplans für viele unserer Aquarienbewohner.

Algen zu vermeiden ist fast unmöglich und uns ist bisher noch kein 100% algenfreies Aquarium untergekommen – braucht es aber auch gar nicht, denn ein Aquarium soll ja ein kleines Biotop sein, was lebt und sich mit der Zeit entwickelt. Es entstehen Algen, es siedeln sich Nutzbakterien und allgemein Keime sowie diverse Kleinstlebewesen wie Hüpferlinge, kleine nützliche Würmchen und so weiter an. Wenn dann liegt das Augenmerk darauf, ein Gleichgewicht in allen Belangen aufzubauen, damit nichts die Überhand gewinnt und das ist mit guter Planung und entsprechenden Pflegemaßnahmen verbunden.

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Ein Aquascape ist eine ganz besondere Form der Einrichtung eines Aquariums. Hier werden unter Wasser möglichst getreue Überwasserlandschaften wie unter anderem belaubte Bäume auf einer Wiese oder ein Gebirge, aber auch schöne Fantasielayouts wie man sie zum Beispiel aus dem Film „Avatar“ kennt, nachgebildet.

Solche Aquarien haben ihren ganz eigenen Reiz und bieten einen zu den üblichen Einrichtungen völlig anderen Anblick, vorallem wenn die Elemente aus Steine und / oder Wurzeln sowie Pflanzen gekonnt gesetzt werden, aber solche Aquarien sind in Sachen Handhabung und Pflege auch ein wenig anders. Das Buch „Aquascapes. Gestalten, einrichten, pflegen“ beschreibt genau diese Punkte – von der Planung bis eben hin zur Pflege.

Mit 128 Seiten, 126 Farbfotos und 12 Zeichnungen gibt es zu diesem Thema wirklich viel zu lesen und zu sehen. Vor ein paar Tagen hatten wir das Buch zum zweiten Mal durchgelesen und dachten uns, daß wir es nachfolgend auch mal vorstellen könnten…

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Das Buch „Das Aquarium von A-Z“ von Schäfer, Kasselmann und Raschke des Ulmer Verlages beschreibt 250 verschiedene, teils sehr häufig in Aquarien anzutreffende, aber auch seltenere Fischarten. In Kurzform wird auf das Vorkommen, die Geschlechtsunterschiede, Pflege und Vermehrung sowie auf besondere Infos eingegangen.

Dazu gesellen sich 200 Aquarienpflanzen in bebilderten Porträts mit wichtigen Hinweisen zu Kultur und Vemehrung. Mit angegeben sind auch wieder das natürliche Vorkommen sowie auffällige Merkmale der jeweiligen Arten.

Abgerundet wird das Buch mit dem Kapitel rund um die Technik, Einrichtung und Pflege eines Aquariums.

Mit 440 Seiten und 560 Farbfotos gibt es somit eine Menge zu lesen und zu sehen. Wir selbst haben das Buch inzwischen mehrfach durchgelesen, schlagen zwischendurch immer wieder mal ein paar Daten nach und da wir es aktuell wieder in den Händen haben, dachten wir uns, daß wir es hier auch einfach mal vorstellen könnten…

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