Die Krebspest ist unter Krebshaltern sehr gefürchtet – insbesondere bei der Haltung von nicht-amerikanischen Arten wie zum Beispiel Cherax und Astacus Krebsen. Diese Krankheit ist unheilbar und eine Übertragung schnell passiert,  man kann jedoch vorbeugen. Aus diesem Grund empfehlen wir, daß sich jeder Aquarianer – egal ob Krebshalter oder nicht – sich mal mit dem Thema Krebspest auseinandersetzt und was es damit aufsich hat, möchten wir nachfolgend aufführen.

Seitens der Händler wird beim Verkauf von Krebsen nur in den allerwenigsten Fällen auf die Krebspest aufmerksam gemacht. Dennoch ist das Thema Krebspest ein sehr heißes Thema und es gab schon mehr als genug Schaden – nicht nur in Aquarien, sondern auch in unseren Gewässern. Viele Krebspestüberträger können selbst in unseren Gegenden überleben und gefährden dadurch die einheimischen Krebsbestände. Aber nicht nur das, sondern auch das Wechselwasser welches mit den Sporen belastet ist, kann Infektionen auslösen, wenn es in die Natur gelangt.

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Bezeichnung Kurzinfos
Musa sp. var. sapientum · Bananenbaumblätter Bananenbaumblätter Bananenbaumblätter werden vorallem bei Verletzungen, Flossenfäule, Ektoparasiten, Lochkrankheit, Verpilzungen und Schleimhautschäden eingesetzt.
Betulae folium · Birkenblätter Birkenblätter Einsatz vorrangig zur Behandlung gegen Fischtuberkulose / Mykobakterien
Brennesselblätter Brennesselblätter sind für Garnelen, Krebse, Schnecken und viele Harnischwelse sehr nahrhaft und ein toller Leckerbissen.
Fagus sp. · Buchenlaub Buchenblätter Buchenblätter sind zur Nahrungsergänzung von Garnelen, Krebsen, Schnecken und vielen Harnischwelsen bestens geeignet und dazu eine natürliche Dekoration, da es verhältnismäßig langsam zerfällt.
leider noch kein passendes Bild vorhanden Eichenlaub
Eichenrinde
Eichenlaub und Eichenrinde eignen sich hervorragend als Nahrungsergänzung für Krebse, Garnelen, Schnecken und herbivoren Harnischwelsen.
Erlenzapfen Erlenzapfen
Erlenlaub
Erlenzapfen werden zur pH Wert Senkung sowie vorbeugend und zur Behandlung von Verpilzungen, Verletzungen etc. eingesetzt. Erlenlaub wird von herbivoren Harnischwelsen und Garnelen gefressen.
Punica granatum · Granatapfelschalen Granatapfelschalen Granatapfelschalen werden oft sehr erfolgreich gegen bakterielle Infektionen bei Garnelen sowie der Sud daraus gegen Hydren eingesetzt.
Maulbeerbaumblätter Maulbeerblätter Zur Verwendung als Futter für Garnelen, Schnecken und herbivore Harnischwelse. Sehr reich an Kalzium, Vitamine und Provitamine.
Catappa · Seemandelbaumblätter Seemandelbaumblätter
Seemandelbaumrinde
Blätter und Rinde des Seemandelbaumes werden vorallem bei bakteriellen Infektionen, Verletzungen, Verpilzungen etc. eingesetzt.
leider noch kein passendes Bild vorhanden Walnußlaub Walnußlaub wird ähnlich wie Seemandelbaumblätter gegen Infektionen und Verpilzungen eingesetzt und ist eine gute Zusatznahrung bei Garnelen, Krebsen, Schnecken und diversen Harnischwelsen.
leider noch kein passendes Bild vorhanden Weidenrinde Weidenrinde kann erfolgreich gegen verschiedene Algen eingesetzt werden und dazu haben Krebse sowie diverse Harnischwelse sie auch zum fressen gern.

Ivan Mikolji geht mit „Wild Aquarium“ in die vierte Runde und diesmal gehts um Schrägschwimmer und verschiedene Harnischwelse. Ein tolles Biotopaquarium und das mal so ganz ohne Pflanzen.

Quelle: Youtube · Ivan Mikolji · Wild Aquarium 4 · www.youtube.com/watch?v=PIRk0Y3c2_g

Weiter geht es mit „Wild Aquarium 3“ von und mit Ivan Mikolji. Inzwischen sind sie ja schon sehr bekannt – die blauen Neons Paracheirodon simulans und um genau die geht es in diesem Video. Als Einrichtung kommen kleinere und größere Steinplatten zum Einsatz, dazu ein paar Steinchen und als Bepflanzung gibt er Eleocharis sp. Red an. Laut Nachfrage bei Ivan leben neben Paracheirodon simulans noch Arten von Laetacara, Apistogramma, Brycon, Iguanodectes und Nannostomus in diesem Habitat.

Quelle: Youtube · Ivan Mikolji · Wild Aquarium 3 · www.youtube.com/watch?v=rNoPd2XpmoE

Und weiter gehts mit „Wild Aquarium 2“ welches sich mit dem allseits bekanntem roten Neon – Paracheirodon axelrodi beschäftigt. Als Einrichtung verwendet Ivan feinen bis mittelgroben Sand, eine Wurzel und einige Eleocharis sp. Pflanzen. Laut Nachfrage bei ihm leben neben Paracheirodon axelrodi noch Arten von Acaronia, Aequidens, Geophagus, Satanoperca, Apistogramma, Hypselecara, Cichla und Crenicichla in diesem Habitat.

Quelle: Youtube · Ivan Mikolji · Wild Aquarium 2 · www.youtube.com/watch?v=lHZ1v-5YKtY

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