Viele haben Angst vor einer Schneckenplage im Aquarium oder sind sowas von verärgert, weil sich ihre Schnecken absolut unkontrolliert vermehren. Doch vermehren sich Schnecken wirklich so massiv, ist das gut oder schlecht und worauf kann man achten?

Es stimmt schon, daß sich unter anderem Blasenschnecken und Posthornschnecken in ganz großem Stil vermehren können wie diverse Fischarten, Kleinstlebewesen und so weiter auch. Daher haben diese oft einen sehr schlechten Ruf. Was viele aber oft nicht beachten ist…

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HydraKleine Wesen die viele wie eine Art Stängel mit mehreren Tentakeln oder wie eine Art Schirm beschreiben, entpuppen sich oftmals als Hydren – also Süßwasserpolypen. Meist tauchen sie auf einmal auf, hängen an den Scheiben, auf Deko sowie Pflanzen und manchmal sogar an Schnecken oder anderen Aquarienbewohnern. Viele Geschichten – zum Teil regelrechte Schauermärchen gibt es über Süßwasserpolypen und dabei sind sie eigentlich sehr faszinierend.

Es gibt sehr viele Arten von Hydren und die Unterscheidung ist meist sehr schwierig, doch in unseren Aquarien sind grüne Exemplare (Hydra viridissima), welche in Symbiose mit Algen leben und die weißen als „gemeine Süßwasserpolypen“ bekannten Hydra vulgaris wahrscheinlich am meisten vertreten. Schnell handelt man sie sich ein – sei es über Tümpelfutter, mit Pflanzen, Tieren und mit Dekomaterialien aus der Natur oder aus anderen Aquarien oder so wie wir mit Frostfutter. Finden sie genügend Nahrung, so vermehren sie sich sehr rasant und können richtig große Kolonien bilden.

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Cyclops · HüpferlingFür viele sind sie als weiße rundliche Punkte zu erkennen, die im Wasser fröhlich umher hüpfen oder an der Aquarienscheibe krabbeln. Manchmal sieht man nur einzelne, manchmal aber auch eine Horde dieser Winzlinge. Cyclops sind das, oft auch als Hüpferlinge bekannt und gehören zur Gattung der Ruderfußkrebse.

Bei genauerer Betrachtung lassen sie sich leicht identifizieren – eine Lupe kann dabei aber durchaus sehr hilfreich sein, denn mit ihren etwa 0,5 bis 2 mm sind die Hüpferlinge doch recht klein. Von der Färbung her sind sie weiß bis beige, manchmal aber auch leicht grünlich je nach gebotener Nahrung. Auffallend sind die beiden Antennen vorne am Kopf, welche beim Männchen übrigens nach innen gebogen sind um mit ihnen das Weibchen während der Begattung festzuhalten sowie der Vorderleib, der um einiges dicker als der Hinterleib ist.

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Die Krebspest ist unter Krebshaltern sehr gefürchtet – insbesondere bei der Haltung von nicht-amerikanischen Arten wie zum Beispiel Cherax und Astacus Krebsen. Diese Krankheit ist unheilbar und eine Übertragung schnell passiert,  man kann jedoch vorbeugen.

Aus diesem Grund empfehlen wir, daß sich jeder Aquarianer – egal ob Krebshalter oder nicht – sich mal mit dem Thema Krebspest auseinandersetzt und was es damit aufsich hat, möchten wir nachfolgend aufführen.

Seitens der Händler wird beim Verkauf von Krebsen nur in den allerwenigsten Fällen auf die Krebspest aufmerksam gemacht. Dennoch ist das Thema Krebspest ein sehr heißes Thema und es gab schon mehr als genug Schaden – nicht nur in Aquarien, sondern auch in unseren Gewässern. Viele Krebspestüberträger können selbst in unseren Gegenden überleben und gefährden dadurch die einheimischen Krebsbestände. Aber nicht nur das, sondern auch das Wechselwasser welches mit den Sporen belastet ist, kann Infektionen auslösen, wenn es in die Natur gelangt.

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Bezeichnung Kurzinfos
Musa sp. var. sapientum · Bananenbaumblätter Bananenbaumblätter Bananenbaumblätter werden vorallem bei Verletzungen, Flossenfäule, Ektoparasiten, Lochkrankheit, Verpilzungen und Schleimhautschäden eingesetzt.
Betulae folium · Birkenblätter Birkenblätter Einsatz vorrangig zur Behandlung gegen Fischtuberkulose / Mykobakterien und Geschwüre.
Brennesselblätter Brennesselblätter sind für Garnelen, Krebse, Schnecken und viele Harnischwelse sehr nahrhaft und ein toller Leckerbissen.
Fagus sp. · Buchenlaub Buchenblätter Buchenblätter sind zur Nahrungsergänzung von Garnelen, Krebsen, Schnecken und vielen Harnischwelsen bestens geeignet und dazu eine natürliche Dekoration, da es verhältnismäßig langsam zerfällt.
Eichenlaub
Eichenrinde
Eichenlaub und Eichenrinde eignen sich hervorragend als Nahrungsergänzung für Krebse, Garnelen, Schnecken und herbivoren Harnischwelsen.
Erlenzapfen Erlenzapfen
Erlenlaub
Erlenzapfen werden zur pH Wert Senkung sowie vorbeugend und zur Behandlung von Verpilzungen, Verletzungen etc. eingesetzt. Erlenlaub wird von herbivoren Harnischwelsen und Garnelen gefressen.
Punica granatum · Granatapfelschalen Granatapfelschalen Granatapfelschalen werden oft sehr erfolgreich gegen bakterielle Infektionen bei Garnelen sowie der Sud daraus gegen Hydren eingesetzt.
Maulbeerbaumblätter Maulbeerblätter Zur Verwendung als Futter für Garnelen, Schnecken und herbivore Harnischwelse. Sehr reich an Kalzium, Vitamine und Provitamine.
Catappa · Seemandelbaumblätter Seemandelbaumblätter
Seemandelbaumrinde
Blätter und Rinde des Seemandelbaumes werden vorallem bei bakteriellen Infektionen, Verletzungen, Verpilzungen etc. eingesetzt.
Walnußlaub Walnußlaub wird ähnlich wie Seemandelbaumblätter gegen Infektionen und Verpilzungen eingesetzt und ist eine gute Zusatznahrung bei Garnelen, Krebsen, Schnecken und diversen Harnischwelsen.
Weidenrinde Weidenrinde kann erfolgreich gegen verschiedene Algen eingesetzt werden und dazu haben Krebse sowie diverse Harnischwelse sie auch zum fressen gern.
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