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Ascophyllum nodosum · Seealgen, Knotentang

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Ascophyllum nodosum, der zu den Braunalgen zählende Knotentang oder auch Seealge genannt, kommt unter anderem in subtropischen bis arktischen Bereichen des Nordatlantiks vor und wächst dort vorwiegend an felsigen Küsten.

Für die Lebensmittelindustrie wird aus dem Knotentang die sogenannte Alginsäure gewonnen, er wird aber auch sehr gerne als Verpackungsmaterial zum Beispiel von Schellsch verwendet.

Für uns Aquarianer und Tierhalter sind Seealgen allerdings auch interessant. So nden diese Verwendung bei Hunde und Katzen als auch bei Fischen, Garnelen, Krebsen, Schnecken und vielen mehr

Seealgen fördern eine gute Verdauung, durch die hohe Menge an Alginate werden diverse Schwermetalle im Darminhalt gebunden und fördern deren Ausscheidung, sie stärken das Immunsystem, wirken sich positiv auf Färbung und Pigmentierung aus und sorgen bei Fellträgern für ein gesundes, glänzendes Fell. Weiterhin sind Eisen und B-Vitamine sowie Jod, welches die Schilddrüsenfunktion unterstützt, Bestandteile der Seealgen.

Am Aussehen ist der Knotentangs übrigens sehr leicht zu erkennen und unverwechselbar…

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Genau wie Spirulina platensis – Spirulinaalgen (http://aquabits.de/spirulina-platensis-spirulinaalgen/) kann man den Knotentang auch im Aquarium verwenden, indem man ihn direkt in das Wasser gibt oder in eigenen Futtermischungen bzw. bei der Frostfutterherstellung nutzt. Er ist eine ideale Futterergänzung für alle Aquarienbewohner, wobei wir aufgrund des recht hohen Jod-Anteils empfehlen, nicht zu viel zu geben – ein paar Krümel oder eine kleine Brise reicht da demnach normalerweise locker aus.

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Statt dem Pulver gibt es den Knotentang auch als gepresste Algenblätter im Handel (da meist als Seealgen bezeichnet) und wie Du unten sehen kannst, schmeckt das unseren Wildguppys anscheinend auch sehr gut.

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