Philonotis hastata · QuellmoosDas als Quellmoos bekannte, zu den Laubmoosen zählende Philonotis hastata ist in den Tropen und Subtropen weit verbreitet, wo es emers – also über Wasser – an feuchten Stellen wächst und dort richtig dicke, teils auch hängende Polster entwickelt.

In Aquarien ist es eher selten anzutreffen, was unter anderem daran liegt, daß es nicht unter Wasser gedeiht und im Handel auch nicht weiter angeboten wird. Hat man jedoch ein wenig Glück, dann kann man über Pflanzen von Wasserpflanzengärtnereien an dieses Quellmoos kommen, so wie es auch bei uns der Fall war. Vor wenigen Jahren bestellten wir uns diverse Pflanzen und da hafteten kleine Büschel von Philonotis hastata zwischen den Blättern von Schwimmpflanzen sowie an der Steinwolle von (Teil-) Emers gezogenen Topfpflanzen.

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Pflanzen vorbereiten und einsetzenOft taucht die Frage auf, wie man die Pflanzen für das Aquarium am besten vorbereitet, wie man sie richtig einsetzt und auch wie sie zurückgeschnitten und ausgedünnt werden.

Dazu ist es erstmal wichtig zu wissen, welche Pflanzenarten es so gibt und auf diese möchten wir als erstes eingehen.

Man unterscheidet grob zwischen Ausläuferpflanzen, Knollen- und Zwiebelpflanzen, Moose, Rhizompflanzen, Rosettenpflanzen, Schwimmpflanzen und Stängelpflanzen, welche je nach Art als Bunde, Töpfe, Portionsbecher oder sogenannte Invitro Becher erhältlich sind.

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Bei den zu den Aronstabgewächsen zählenden Wasserkelchen (Cryptocoryne) handelt es sich um sehr pflegeleichte Pflanzen. Sie werden daher gerne für Anfänger empfohlen, da bis auf wenige Arten in Sachen Licht und Düngung eher geringere Ansprüche gestellt werden.

Haben sich Cryptocoryne einmal eingewöhnt und finden sie dazu noch einen nährstoffreichen Boden vor, bilden sie bald dichte Pflanzenbestände. Doch manchmal bricht von jetzt auf gleich der gesamte Bestand zusammen. Ist dies der Fall, so spricht man von einer sogenannten Cryptocorynenfäule oder Wasserkelchfäule. Was es damit auf sich hat, darüber möchten wir nachfolgend schreiben…

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Algen sind bei vielen das pure Grauen. Egal um welche Art es sich handelt, wieviele es sind und wo sie sich angesiedelt haben, sie müssen oftmals bis auf das letzte Fitzelchen bekämpft werden.

Nicht selten heisst es beim Thema Algen, daß die Wasserwerte aber gut wären und genau das ist eigentlich das Positive an den Algen. Pflanzen nehmen diverse (Schad-)Stoffe auf und produzieren tagsüber wertvollen Sauerstoff. Algen machen das ebenso, es sind ja schließlich auch Pflanzen und ohne sie wären wohl so manche Becken schon längst gekippt, wenn sie kein (überschüssiges) Nitrat, Phosphat und dergleichen verarbeiten sowie Sauerstoff abgeben würden. Weiterhin sind Algen Lebensraum für verschiedenste Nutzbakterien und Kleinstlebewesen, sie bieten je nach Art aber auch diversem Fisch- und Garnelennachwuchs Schutz und Rückzugsmöglichkeit und sie sind eine wichtige Nahrungsgrundlage sowie eine willkommene Bereicherung des Speiseplans für viele unserer Aquarienbewohner.

Algen zu vermeiden ist fast unmöglich und uns ist bisher noch kein 100% algenfreies Aquarium untergekommen – braucht es aber auch gar nicht, denn ein Aquarium soll ja ein kleines Biotop sein, was lebt und sich mit der Zeit entwickelt. Es entstehen Algen, es siedeln sich Nutzbakterien und allgemein Keime sowie diverse Kleinstlebewesen wie Hüpferlinge, kleine nützliche Würmchen und so weiter an. Wenn dann liegt das Augenmerk darauf, ein Gleichgewicht in allen Belangen aufzubauen, damit nichts die Überhand gewinnt und das ist mit guter Planung und entsprechenden Pflegemaßnahmen verbunden.

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Grünalgen · Kappenalge, OedogoniumGeht es um pelzige und fädige Grünalgen, so kommen unseren Beobachtungen nach, neben der Astalge (Cladophora) mit all ihren verschiedenen Erscheinungsformen die Kappenalgen der Gattung Oedogonium sehr häufig in Aquarien vor. Die Schraubenalge oder auch Faden-Jochalge genannte Spirogyra sp. dagegen wohl eher weniger, auch wenn sie dennoch gut vertreten ist.

Über eine lange Zeit haben wir uns mit diesen Algen rumgeschlagen und möchten daher nachfolgend auf diese Algen ein wenig eingehen sowie von unserem Behandlungserfolg berichten…

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