BakterienblüteBei vermutlich den meisten Aquarianern kommt irgendwann der Punkt, wo man vor dem Aquarium steht und das Wasser ist unansehnlich trüb. Manchmal kann es sogar so schlimm sein, daß man keine fünf Zentimeter weit hinein sehen kann.

Wer damit noch nie was zu tun gehabt hat, kommt dann schnell ins routieren und fragt sich, was da los ist, woher das kommt und wie man das wieder los wird. Doch bevor man nun zu irgendwelchen Mitteln greift, wäre es ratsam nach der Ursache zu suchen, sonst kommt das womöglich immer wieder. Allerdings muß eine Trübung oder auch Wasserfärbung nichts schlechtes sein – manchmal ist das sogar erwünscht, wie zum Beispiel bei Schwarzwasseraquarien oder es ist einfach nur eine vorübergehende Sache, welche durch bestimmte Wasserzusätze hervorgerufen wird.

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pH Wert (Säuregehalt)Der pH Wert beschreibt den Säuregehalt des Wassers – genauer gesagt, in welchem Kräfteverhältnis die Säuren und Basen zueinander liegen und dieser ist neben der Wasserhärte und der Temperatur mit der wichtigste Wert für unsere Aquarienbewohner. Zudem hängen noch weitere Wasserwerte am pH-Wert, wie zum Beispiel Ammonium / Ammoniak sowie die Karbonathärte, welche weiterhin im Zusammenspiel den CO2 Gehalt bestimmen.

Wie wir in unseren vorherigen Berichten schon ein paar mal erwähnt haben, ist Wasser nicht gleich Wasser. Das trifft auf die Beschaffenheit der natürlichen Gewässer genauso zu, wie auf das was aus dem Wasserhahn kommt. Pflanzen und Wasserbewohner haben sich über eine wirklich sehr lange Zeit an die jeweiligen Gegebenheiten angepasst und daher sehen wir es doch als sehr wichtig an, nicht nur den Blick auf die passende Aquariengröße, Einrichtung, Ernährung, Vergesellschaftung und allgemeine Pflege zu legen, sondern ihnen auch annähernd die Wasserwerte zu bieten, wie sie sie aus der Natur gewöhnt sind, damit einem langen, gesundem Leben möglichst nichts im Wege steht.

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So ziemlich jeder dürfte wohl schon mal einen dunstigen, öligen, schmierigen Belag an der Wasseroberfläche seines Aquariums gehabt haben, wobei gerade Anfänger sich fragen, was das ist, woher das kommt und wie man es wieder los wird.

Hierbei handelt es sich um eine sogenannte Kahmhaut – ein Biofilm aus Bakterien und Algen und von dieser möchten wir im nachfolgenden Beitrag ein wenig berichten.

An der Wasseroberfläche, also der Grenzfläche zwischen Wasser und Luft, sammeln sich verschiedene Feststoffe aus der Umgebungsluft an, wie unter anderem feinste Staubpartikel, welche aufgrund ihrer Dichte sowie der Oberflächenspannung des Wassers nicht untergehen, aber auch diverse andere Stoffe, die leichter als das Wasser sind, jedoch nicht in die atmosphärische Luft übergehen können. Diese Kombination plus viel Licht, Sauerstoff (O2) und Kohlendioxid (CO2) lässt einen ganz besonderen Lebensraum für unterschiedliche Mikroorganismen / Bakterien und Algen entstehen. Gute Stichwörter hierzu wären Neuston und Pleuston.

Normalerweise stellt das alles absolut kein Problem dar, denn das ist ganz normal und die Bakterien sowie die Algen sind sehr nützlich. Ist doch eigentlich sehr gut, wenn anfallende Stoffe verarbeitet werden, doch es kann auch mal zuviel werden…

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Wie in der Natur laufen auch im Aquarium eine Menge Prozesse ab, damit sich ein stabiles Milieu aufbauen und vorallem auch bestehen bleiben kann, in dem Pflanzen und Tiere ein langes, gesundes Leben führen können.

Der Abbau von diversen organischen Verbindungen, welche unter anderem durch Ausscheidungen und Futterreste unweigerlich entstehen, zählt dazu. Hier spricht man von Nitrifikation, bei der verschiedene aerobe (sauerstoffliebende) Bakteriengruppen Ammoniak zu Nitrit und dieses zu Nitrat verarbeiten.

Was Nitrit ist, warum es entsteht, warum es so gefährlich ist und wie man dagegen angehen kann, darum geht es im nachfolgenden Bericht…

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AquarienbeleuchtungDie Wassertemperatur ist ein wichtiger Punkt bei der Aquarienpflege, denn nicht alle Pflanzen und Tiere vertragen die gleiche Temperatur. So können dauerhaft zu niedrige oder zu hohe Werte das Wohlbefinden entsprechend beeinträchtigen, wie wir in unserem Beitrag zur Wassertemperatur im Aquarium bereits geschrieben haben.

Im Sommer, wenn die Sonne auf die Erde brennt und die Luft dadurch sehr warm wird, heizt sich unweigerlich auch das Aquarienwasser auf. Sehr oft lesen wir dann die Empfehlung, die Aquarienbeleuchtung aus zu lassen, da diese zusätzlich Wärme erzeugt und das Wasser so noch mehr aufheizen würde. In unseren Augen ist das nur bedingt zu empfehlen, denn es könnten dadurch weitere Probleme entstehen, auf die wir nachfolgend eingehen möchten…

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