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Ferrissia fragilis · Mützenschnecke

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Ferrissia fragilis » zu deutsch Mützenschnecke, ab und zu auch Süßwasser-Napfschnecke genannt, ist eine sehr kleine Schneckenart und wird oft gar nicht als solche erkannt. Meist denkt man, das wären Eier z.B. von Geweihschnecken, aber guckt man genauer hin, dann kann man sehen wie sie sich bewegen.

Diese ovale bis etwa 3 mm lange, 1,5 mm breite und ca. 1 mm hohe Schnecke kommt fast weltweit vor und ist recht hart im nehmen. Selbst sauerstoffarme, sehr warme belastete Gewässer sind oft kein Problem für sie, wobei man es natürlich im Aquarium auch nicht drauf anlegen muß.

Meistens handelt man sie sich mit Pflanzen oder Deko aus anderen Aquarien ein, manchmal sitzen sie aber auch auf anderen Schnecken und sind normalerweise gern gesehen, denn sie sind sehr nützlich. Sie weiden unermüdlich feinsten Algenaufwuchs ab, weshalb man sie oft auch an den Scheiben sieht.

Die Vermehrung erfolgt per Jungfernzeugung (Parthenogenese). Wie auch bei einigen anderen Schneckenarten, trägt die Nahrungsmenge stets zur Vermehrung bei – also je mehr Nahrung vorhanden ist, desto mehr Nachwuchs gibt es auch, was aber gerade bei dieser Schnecke kaum ein Problem ist, da sie eben sehr klein und unscheinbar ist.

Die Mützenschnecke vergreift sich im übrigen weder an Pflanzen noch am Besatz.

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