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Limnobium laevigatum · Froschbiss

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Limnobium laevigatum – im Deutschen Froschbiss genannt – ist eine sehr tolle Schwimmpanze ohne großartige Ansprüche, welche bestens für viele Aquarienbewohner wie diverse Fischarten, Garnelen, Krebse, Zwergkrallenfrösche etc. sowie für deren Nachwuchs als Schutz und Unterstand geeignet ist.

Die Schwimmpanze Limnobium laevigatum hat seine Ursprünge in Zentral- und Südamerika und kommt dort vor allem in ruhigen und stehenden Gewässern vor. Mittlerweile kann man diesen Froschbiss jedoch in weiteren tropischen Gebieten vornden. Es gibt aber noch weitere Arten von Limnobium, welche meist schwieriger in der Haltung oder für die Aquarienhaltung gänzlich ungeeignet sind.

Die Pege und Haltung von Limnobium laevigatum ist nicht sehr schwierig, da keine großen Ansprüche gestellt werden. Nur selten benötigt sie eine Eingewöhnungszeit und legt bald mit dem Wachstum los. Sie gedeiht bei geringer Beleuchtung als auch in Starklichtbecken, wobei man hier allerdings darauf achten sollte, dass die Pflanzen nicht austrocknen oder gar verbrennen. Die Wasserwerte spielen ebenfalls eine untergeordnete Rolle, solange keine Extremwerte vorliegen und die Temperatur kann sich gerne zwischen 16 und 28°C einpendeln.

Als Schwimmpanze werden die einzelnen Pänzchen einfach mit den Wurzeln nach unten auf die Wasseroberäche gelegt, auf der sie frei herumtreiben. Eine starke Strömung mag sie allerdings nicht und kann dadurch kümmern oder gar eingehen. Bei sehr guten Bedingungen mit guter Beleuchtung und entsprechendem Nährstoffangebot können sich wahre Giganten daraus entwickeln wie Du unten in der Slideshow sehen kannst.

Die Vermehrung des Froschbiss‘ geschieht von ganz alleine ohne Zutun des Pegers durch die Bildung von Tochterpflanzen. Nach wenigen Wochen hat man so normalerweise bald einen dichten Schwimmpflanzenwuchs zu verzeichnen. Entsprechend kann es von Nöten sein, dass man regelmäßig welche entfernt, damit die darunterliegenden Pflanzen nicht zu sehr abgeschattet werden. Sehr schön sieht dieser Froschbiss aber auch aus, wenn man ihn in einem Becken ohne weitere Pflanzen nur mit einem Layout aus Wurzeln oder Steinen pegt.

Die tollen und kräftigen Wurzeln nehmen aus dem Wasser Nährstoffe auf, bieten den Aquarientieren Schutz und Rückzugsmöglichkeiten – besonders auch dem Nachwuchs von Lebendgebärenden und schaffen tolle Licht- und Schattenspiele.

Von Frühjahr bis Herbst haben wir immer ein kleines technikloses Aquarium am Fensterbrett stehen, un dem wir Schnecken- und Wasserohzucht betreiben. Hier setzen wir immer ein bis zwei Froschbiss Pflanzen ein, die dann nach 2-4 Wochen das ganze Becken einnehmen. Bei guter Sonneneinstrahlung färben sich hier einige Blätter schön dunkelrot, was richtig toll aussieht.

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Timo
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