Rispenhirse für Sittiche

RispenhirseDie Rispenhirse oder auch „Echte Hirse“ genannt, gehört zu den Süßgräsern und kann Wuchshöhen von 30 bis gut 100 cm erreichen, selten aber auch bis 150 cm. Von der Rispenhirse gibt es zahlreiche Unterarten, die teils nur schwer zu unterscheiden sind. Darunter wären unter anderem die gelbe Hirse, schwarze Hirse, Plata Hirse, Broomcorn, Ravi und noch viele mehr, doch meist wird im Handel als Rispenhirse die sogenannte Silberhirse mit ihren weißlich-gelblichen Körnern angeboten.

Rispenhirse ist eigentlich ein sehr wertvolles Getreide, findet heute jedoch deutlich weniger Verwendung gegenüber früher, doch für viele Vogelarten ist sie immer noch ein hervoragendes Nahrungsmittel, welche nicht nur in Körnermischungen verarbeitet, sondern auch als ganze Büschel zur Langzeitbeschäftigung einsetzt wird.

Gesund, leicht und lecker mit hohem Beschäftigungswert – so steht die Rispenhirse auch bei unseren gefiederten Freunden regelmäßig und gern auch in größeren Mengen auf dem Speiseplan.

Verabreicht werden die etwa 10 bis 30 cm langen Fruchtstände, die je nach Art und Reife weiß, strohfarben, rötlich bis braun, orange, grün, olivbraun oder schwärzlich gefärbt sind sowie die weiteren Pflanzenteile. Die halbreife und reife Hirse wird ab Ende Juni bis September geerntet und kann frisch oder getrocknet den Zwitschern angeboten werden. Getrocknete Rispen bekommt man in der Regel ganzjährig im Handel.

Wie alle Hirsearten besitzt auch die Rispenhirse eine Menge Mineralien, wo besonders Kalzium, Fluor sowie Fol- und Kieselsäure zu erwähnen wären. Die Werte variieren jedoch je nach Art der Sorte. Weiterhin ist sie sehr kohlenhydratreich, fettarm und enthält kein Gluten.

Unsere gefiederten Racker jedenfalls bekommen regelmäßig Rispenhirse angeboten und sie lieben sie unwahrscheinlich – da muß man manchmal gut aufpassen, daß es deswegen keine Rauferei gibt. Manchmal gibt es nur ein paar kleinere Stücke im Hauptfutter- oder Naschnapf, meistens aber gleich größere Büschel in ihrer Schredderkiste, kopfüber aufgehängt am Volierendach oder in unseren selbstgebauten Gräser- und Hirsenhalter. Untergemischt im Eipatee ist sie aber auch ein richtiger Renner und die losen Körner eigenen sich auch hervorragend als Keimfutter.

Silberhirse (links) · rote Rispenhirse (mitte) · grüne Rispenhirse (rechts)

Rispenhirse


Silberhirse

Silberhirse Silberhirse

Silberhirse Silberhirse


rote Rispenhirse

rote Rispenhirse rote Rispenhirse

rote Rispenhirse rote Rispenhirse


grüne Rispenhirse

grüne Rispenhirse grüne Rispenhirse

grüne Rispenhirse grüne Rispenhirse