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Seiryu Steine · Minilandschaft

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Seiryu Steine, welche auch als Minilandschaft bekannt sind, werden von vielen Aquarianern sehr gerne genutzt. Dabei aber nicht nur in den sogenannten Aquascapes, um unter anderem kleine wie auch große Felsenlandschaften und Gebirge nachzuahmen oder um sich an dem der japanischen Steingartenkunst angelehntem Iwagumi-Stil zu erfreuen, sondern auch in vielen Pflanzen- und Gesellschaftsaquarien.

Mit diesem grauen, teils von hellen Streifen durchzogenem, karstigen Gestein lassen sich schon mit wenigen Steinen tolle Layouts schaffen. Dazu bildet es einen wunderbaren Kontrast zu grünen und roten Pflanzen und macht sich sowohl auf hellem als auch auf dunklem Bodengrund sehr gut.

Ein netter Nebeneffekt dieser zerklüfteten Oberäche ist, dass Aufsitzerpflanzen wie Anubias, Microsorum etc. sowie Moose es recht leicht haben sich festzuhalten, was auf glatten Steinen oftmals nicht sehr einfach ist.

Vom Gewicht her, ist dieses Gestein eher als schwer einzustufen (Schüttgewicht ca. 1000kg / m³), weshalb es ratsam ist auf einen stabilen Unterbau zu achten, damit nichts verrutschen kann, wodurch die Bewohner schaden nehmen könnten. Ebenso empfehlen wir vorallem bei größeren Brocken die Bodenscheibe gegen punktuelle Belastungen zu schützen, zum Beispiel durch einbringen einer Plexiglasscheibe oder ähnlichem unter dem Bodengrund

Da die Seiryu Steine kalkhaltig sind kann es passieren, dass das Wasser mehr oder weniger stark aufgehärtet wird, vorallem dann wenn auch noch eine CO2 Anlage installiert ist, welche den Kalk aus den Steinen löst. Um der Aufhärtung ein wenig entgegen zu wirken, verwenden viele weiches Wasser oder gleich mit speziellen Mineralsalzen aufbereitetes Osmosewasser, dazu aktiven Bodengrund (Soil), der die Werte auch etwas drückt und führen öfters größere Wasserwechsel durch. Andererseits eignen sich diese Steine natürlich auch besonders gut für Aquarien in denen härteres Wasser mit einem pH > 7,0 angestrebt wird.

Wie es für ein Naturprodukt ganz normal ist, können die einen Steine etwas mehr aufhärten als andere der gleichen Sorte. So hatten wir schon welche die samt CO2  Anlage die Werte nicht oder nur kaum erhöhten obwohl sehr viele Steine im Aquarium waren und dann hatten wir welche, die innerhalb weniger Tage von KH 3 und pH 6,75 auf KH 10 und pH 8,0 die Werte anhaltend hochgedrückt haben. Im Zweifel nimm Dir einfach vorab etwas Zeit um sie zu testen, indem Du die Steine in einen Eimer mit Wasser legst und dort die Wasserwerte bzw. den Leitwert für ein bis zwei Wochen kontrollierst.

Ansonsten wie gesagt, wenn man einer möglichen Aufhärtung ein wenig entgegen wirkt oder sie in Hartwasseraquarien einsetzt, dann kann man mit den Seiryu Steinen tolle Aquarien zaubern. Ein recht ähnliches Gestein welches nicht aufhärtet, jedoch nicht ganz so karstig ist, wäre Basaltbruch (http://aquabits.de/basaltbruch/)

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